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Sechstes Konzert
No 1180 der Gesamtreihe
Dienstag, 22. April 2008, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 

Kapralova Quartett

Rita Cepurcenko, Violine
  Simona Hurníková, Violine
  Svetlana Jahodová, Viola
  Margit Klepácová, Violoncello

Vladimir Bukac

Viola
   
Josef Suk Meditation op. 35 a (1914)
(1874-1935) über den altböhmischen «Sankt-Wenzel»-Choral
   
Ludwig v. Beethoven Streichquintett Nr. 2 C-Dur op. 29
(1770-1827) Allegro moderato
  Adagio molto espressivo
  Scherzo: Allegro
  Presto
   
Pause
   
Antonin Dvorak Streichquintett Es-Dur op. 97
(1841-1904) Allegro ma non tanto
  Allegro vivo
  Larghetto
  Allegro giusto




Kapralova Quartett

Das Streichquartett wurde 1993 unter dem Namen Venus Quartett gegründet. 2001 wurde es nach einer Einigung mit der in Kanada ansässigen «Kapralova Gesellschaft», in Kapralova Quartett umbenannt – in Anlehnung an die bekannte tschechische Komponistin Víteslava Kapralova (1915-1940). Führende Persönlichkeit des Quartetts ist Rita Cepurcenko, die in Leningrad bei dem gefeierten Boris Gutinov studierte und als erste Geige im Rimsky-Korsakow Quartett spielte,dann für die Leningrader Philharmonie. 1995 wurde sie als erste Frau Konzertmeisterin des
Prager Symphonie Orchesters.

Der charakteristische Klang und die Interpretation des Kapralova Quartetts ist auch ein Resultat einer sehr glücklichen Vereinigung zweier Schulen:der international anerkannten russischen Streicherschule und der tschechischen Quartett-Tradition, auf welche sich das Ensemble während seiner Studien mit Bretislav Novotny´, dem ersten Geiger des bekannten Prag Quartetts, bewusst konzentrierte. Zur Zeit gehört das Kapralova Quartett zu den besten tschechischen Ensembles,es spielt nicht nur in der Heimat – dort in den bedeutendsten Konzertsälen Prags und anderer Städte – sondern auch regelmäßig und häufig in ganz Europa.

Das Ensemble ist eines der wenigen Quartette, dessen Repertoire alle Quartette von Alfred Schnittke und Igor Strawinsky einschließt. Es nahm mit sehr großem Erfolg am «Internationalen Prager Frühling 2002» teil. Sowohl die Presse als auch das Publikum waren begeistert.

Vladimír Bukac

ist seit 1993 Bratschist des Talich Quartetts in Prag, das regelmäßig in ganz Europa, Japan und Amerika konzertiert (u.a. Carnegie Hall New York,Wigmore Hall London, Herkules Saal München). Außer der Tätigkeit im Streichquartett gibt er Solokonzerte mit Klavier, als Solist mit Orchestern oder mit anderen Kammerensembles in Europa, Japan und Israel. Besonderen Erfolg hatte sein Konzertauftritt für BBC International Recital 2005 in England,der live in 60 Länder übertragen wurde. Sein reiches Repertoire schließt Werke verschiedener Stilepochen ein.

 Seit Oktober 2002 hat er eine Professur für Bratsche an der Hochschule für Musik «Carl Maria von Weber» in Dresden inne und gibt regelmäßig Meisterkurse sowohl in Tschechien als auch im Ausland. Bukacˇ spielt eine wertvolle italienische Bratsche von Santini Lavazza aus dem Jahr 1720.