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Fünftes Konzert
No 1179 der Gesamtreihe
Dienstag, 26.02.2008, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 

Aperto Piano Quartett

Frank Immo Zichner, Klavier
  Gernot Süßmuth, Violine
  Stefan Fehlandt, Viola
  Hans Jakob Eschenburg, Violoncello
   
Wolfgang Amadeus Mozart Klavierquartett Es-Dur KV 493 (1786)
(1756-1791) Allegro
  Larghetto
  Allegretto
   
Christian Jost Klavierquartett Nr. 3 (2008)
(geb. 1963) Uraufführung
   
Pause
   
Johannes Brahms Klavierquartett A-Dur op. 26 (1861-62)
(1833-1897) Allegro non troppo
  Poco Adagio
  Scherzo. Poco Allegro
  Finale. Allegro




Aperto Piano Quartett

Das sind Kammermusiker, die bereits auf ein erstaunliches künstlerisches Schaffen zurückblicken können: Gernot Süßmuth und Hans-Jakob Eschenburg sind die Gründungsmitglieder des Petersen-Quartetts, in dem sie fast 20 Jahre musizierten und die Kammermusikwelt begeisterten. Der Bratschist Stefan Fehlandt kam hinzu, der seiner Kammermusikleidenschaft u. a. im Vogler-Quartett nachgeht. Mit Frank-Immo Zichner, der mit dem Vogler-, Petersen- und Leipziger Streichquartett musizierte und auch als Solopianist Karriere machte, ist das Aperto Piano Quartett zu einem großartigen Ensemble geworden, das sich durch «kultivierte Klanglichkeit und sensibles Zusammenspiel» (J.Wormsbächer, FAZ ) auszeichnet. Durch das faszinierende Spektrum der Kompositionen für Kammermusik einerseits und durch die Erfahrungen als Kammermusikinterpreten andererseits konzertiert das Quartett seit Jahren auf den bedeutendsten Podien der Welt, darunter Carnegie Hall New York, Concertgebouw Amsterdam, Gewandhaus Leipzig, Suntory Hall Tokio.

Ihre Ausbildung erhielten die Musiker an der Berliner Hochschule für Musik «Hanns Eisler». Wichtige Förderer wurden zudem Menahem Pressler (Beaux Arts Trio), György Kurtág und Norbert Brainin (Amadeus Quartett). Zum breiten Repertoire des Aperto Piano Quartetts gehören heute alle Klavierquartette von Mozart, Beethoven, Brahms, Schumann, Fauré (als CD erschienen auf dem Label des Hessischen Rundfunks hr-musik.de) und Reger sowie auch Kompositionen von Mahler, Schnittke und zeitgenössischen Komponisten.

Christian Jost

1963 in Trier geb., studierte von 1983 bis 1989 in Köln und San Francisco Komposition, Werkanalyse und Dirigieren. Aufsehen erregte Jost erstmals 1992 mit Magma, einem Auftragswerk des Orchesters des Staatstheaters Darmstadt. In den folgenden Jahren, begleitet durch Förderungen und Auszeichnungen, entwickelte Jost sich zu einem der meist gefragten Künstler seiner Generation, er erhielt Kompositionsaufträge namhafter Orchester aus aller Welt. Heute lebt Jost als freischaffender Komponist in Berlin.


Das Konzert wird vom Hessischen Rundfunk mitgeschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt in hr2 gesendet.