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Zweites Konzert
No 1176 der Gesamtreihe
Dienstag, 23.10.2007, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 

Mandelring Quartett

Sebastian Schmidt, Violine
  Nanette Schmidt, Violine
  Roland Glassl, Viola
  Bernhard Schmidt, Violoncello
   
Franz Schubert Streichquartett Nr. 14 a-Moll D 804
(1797-1828) «Rosamunde» (1824)
  Allegro ma non troppo
  Andante
  Menuetto: Allegretto - Trio
  Allegro moderato
   
György Ligeti Streichquartett Nr. 1 (1953/54)
(1923-2006)  «Métamorphoses Nocturnes»

 

(in einem Satz)

   
Pause
   
Johannes Brahms Streichquartett c-Moll op. 51/ 1
(1833-1897) Allegro
  Romanze: Poco Adagio
  Allegretto molto moderato e comodo - Un poco più animato
 

Allegro




«Quartett spielen – unser Traumberuf!»

Der Gewinn großer Wettbewerbe und Preise – u. a. München (ARD), Evian und Reggio Emilia (Premio Paolo Borciani), Kunstpreis Rheinland-Pfalz – ebnete dem Mandelring Quartett schnell den Weg in die großen Konzertsäle. Neben regelmäßigen Auftritten in Deutschland führen Konzertreisen in die großen Musikzentren der Welt und zu den bedeutenden
Festivals, z.B. Lockenhaus, Montpellier, Montreal, Rheingau- und Schleswig-Holstein Musik Festival, Salzburger Festspiele.

Seit vielen Jahren spielen die Geschwister Schmidt mit Roland Glassl
Streichquartett. Das Kelterhaus eines ehemaligen Weingutes gibt ihnen Raum und Ruhe für inspirierte Arbeit. «Frei und eigenverantwortlich musizieren und dabei die aufregendsten Entdeckungen machen, jedes Jahr das Repertoire erweitern, mit Partnern auch in größerer Formation auf der Bühne stehen, vor allem aber: spüren, wie die Spielfreude und das intensive Erleben der Musik das Publikum mitreißen können, das ist es, was Quartett spielen zum Traumberuf macht», sagen die vier Musiker.

Aufregende musikalische Entdeckungen kann man nicht nur in ihren Konzerten miterleben, sondern auch auf den von der Fachpresse hoch gelobten CDs, z.B. mit Werken des französischen Frühromantikers Georges Onslow, von denen eine für den Cannes Classical Award nominiert wurde, oder mit Streichquartetten Berthold Goldschmidts (1903-1996),
ausgezeichnet mit dem Preis der Dt. Schallplattenkritik. Über die 2003 bei dem Label Audite vorgelegte erste CD einer Schubert-Serie mit dem Quartett «Der Tod und das Mädchen» schreibt das Klassik-Magazin Pizzicato: «Diese Aufnahme setzt neue Maßstäbe und muss als eine der faszinierendsten Einspielungen der letzten Jahre angesehen werden.»

Inzwischen hat das Mandelring Quartett mit der Aufnahme aller Schostakowitsch-Streichquartette begonnen. Zu der jüngst erschienenen ersten CD heißt es in einer Rezension des Deutschlandfunks: «Sie spielen Schostakowitsch mit einer Noblesse der Tongebung und einer Delikatesse der harmonischen Beziehungen (...). Und plötzlich atmet diese Musik eine innere Freiheit, gewinnen die Dissonanzen eine klangliche Schönheit, als seien diese Quartette nicht mehr von dieser Welt.»

Deutlich zeigt sich die künstlerische Handschrift der Musiker auch in den Programmen ihres «Hambacher Musikfestes», dem alljährlichen internationalen Kammermusikfestival auf dem berühmten Hambacher Schloss.