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20.03.2007


 
 
 
Sechstes Konzert
No 1174 der Gesamtreihe
Dienstag, 20.03.2007, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 

Haba Quartett

Sha Ye, Violine
  Hovhannes Mokatsian, Violine
  Peter Zelienka, Viola
  Arnold Ilg, Violoncello

Wolfgang Amadeus Mozart

Streichquartett C-Dur KV 465,  „Dissonanzenquartett“

(1756-1791) Adagio - Allegro
Andante cantabile
Menuetto: Allegro - Trio
  Allegro molto

Alois Hába

Streichquartett Nr. 16 op. 98

(1893-1973)

(im Fünfteltonsystem)

Calmo
  Con affezione
  Indeciso
  Duramente
  Sognando
  Con concentrazione
  Fermamente
  Allegrament
   
  Pause
   

Robert Schumann

Streichquartett Nr. 1 a-Moll op. 41/ 1

(1770-1827)

Introduzione: Andante espressivo - Allegro

  Scherzo: Presto - Intermezzo
  Adagio
 

Presto



Hába Quartett

Für die Musiker des heute in Frankfurt/ Main ansässigen Hába Quartetts ist die Auseinandersetzung mit der Musik unserer Zeit immer wieder Aufgabe und Herausforderung zugleich. Die Geschichte des Ensembles erstreckt sich mittlerweile über ein halbes Jahrhundert. 1946 gründete der Geiger Dusan Pandula in Prag das Hába Quartett, dessen Schwerpunkt schon damals in der Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten (u. a. Martinu, Berio, Bialas, Yun) - und der Uraufführung ihrer Werke lag. Eine besondere Freundschaft bestand zu einem der wichtigsten Komponisten der mikrotonalen Musik, zu Alois Hába - dem Namensgeber des Ensembles - der die letzten zwölf seiner siebzehn Quartette dem Hába Quartett widmete. 1968, nach der Übersiedlung Dusan Pandulas in die BRD, löst sich das Quartett auf, um sechzehn Jahre später, 1984 in Frankfurt, neu gegründet zu werden: wieder durch Pandula, zusammen mit seinem Schüler Peter Zelienka. Das Quartett versteht sich als direkter Nachfolger und Träger der langjährigen Hába-Quartetttradition. Dies ermöglicht den heutigen Mitgliedern des Ensembles, die Werke Alois Hábas mit größter Authentizität dem Publikum zugänglich zu machen.

Das Hába Quartett ist nicht nur auf zeitgenössische Musik spezialisiert, sondern zeichnet sich vielmehr aus durch ein Repertoire, das alle Stilepochen umfasst und auch selten aufgeführte Werke beinhaltet. Die CD, Einspielung der Streichquartette von Nikolai Roslawez, fand bei der Presse eine große Resonanz. Demnächst erscheint die Gesamtaufnahme der Streichquartette von Alois Hába. Die Vielfältigkeit des Ensembles wird durch intensive Konzerttätigkeit, Rundfunkaufnahmen und Auftritte bei bedeutenden Festivals, u. a. in Salzburg, Graz, München, Hannover, Berlin, Den Haag und Prag immer wieder unter Beweis gestellt. Im Frühjahr 2003 unternahm das Hába Quartett eine Konzertreise nach China. Neben den erfolgreichen Konzerten, widmete sich dort das Ensemble auch einer intensiven Lehrtätigkeit. Seit 2002 hat das Hába Quartett eine eigene Konzertreihe in der Johanniskirche in Kronberg/Taunus.