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Drittes Konzert
No 1171 der Gesamtreihe
Dienstag, 21.11.2006, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 

Klaus Mertens

Bass-Bariton

Leipziger Streichquartett

Andreas Seidel, Violine
  Tilman Büning, Violine
  Ivo Bauer, Viola
  Matthias Moosdorf, Violoncello
Felix Mendelssohn Bartholdy

Streichquartett f-Moll op. 80 (1847)

(1809-1847) Allegro vivace assai
Allegro assai
Adagio
  Finale. Allegro molto

Ludwig van Beethoven

Streichquartett f-Moll op. 95 (1810)

(1770-1827)

Allegro con brio

Allegretto ma non troppo
 

Allegro assai vivace, ma serioso

  Larghetto espressivo - Allegretto
   
  Pause
   
Othmar Schoeck

Notturno op. 47 (1933)

(1886 - 1957)

Fünf Sätze für Singstimme und Streichquartett auf Texte von Nikolaus Lenau

  Sieh dort den Berg
  Der Traum war so wild
  Es weht der Wind so kühl
  Rings ein Verstummen
 

Ach, wer möchte einsam trinken



Klaus Mertens studierte bei Else Bischof-Bornes und Jakob Stämpfli (Lied/ Konzert/ Oratorium) und bei Peter Massmann (Oper). Mertens ist regelmäßig zu Gast bei weltberühmten Dirigenten und Festivals: u. v. a. Mozart Festival New York, Bach Festival Berlin und Los Angeles, Salzburger Festspiele. Klaus Mertens gilt als gefragter Interpret insbesondere der barocken Oratorienliteratur. So erfolgte unter verschiedenen Dirigaten die mehrfache Aufnahme der großen Bach’schen Vokalwerke. In einem großartigen und vielbeachteten Projekt spielte er, gemeinsam mit Ton Koopman und dem Amsterdam Baroque Orchestra, sämtliche Bach-Kantaten ein. (Dazu Tilman Michael in «fono forum», April 1996: «...ich kenne keinen anderen Bassisten, der Bach so hervorragend interpretiert wie Klaus Mertens»).

Zu Mertens’ Repertoire gehört die gesamte Konzertliteratur von der Klassik bis hin zu zeitgenössischen, für ihn komponierten Werken. Zugleich widmet er sich mit großem Erfolg dem Liedgesang. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen liegen vor, sowie eine Diskografie von derzeit ca. 110 CDs.

Das Leipziger Streichquartett, 1988 gegründet, hat sich mittlerweile als «bestes deutsches Quartett» (Fanfare) profiliert und gehört zu den gefragtesten Ensembles unserer Zeit. Nach Studien u. a. bei Gerhard Bosse/ Leipzig, dem Amadeus-Quartett/ London und Walter Levin wurde das Quartett inzwischen mit vielen Auszeichnungen, Stipendien und «Quartet in Residence»- Aufträgen geehrt. Seit Ende 1991 gestaltet das Quartett seine eigenen Konzerte Pro Quatuor in Leipzig, ist außerdem festes Mitglied des Leipziger Ensemble Avantgarde mit der Reihe Musica Nova am Leipziger Gewandhaus.

Über 40 CD-Einspielungen - viele davon wurden ausgezeichnet - enthalten zahlreiche Gesamteinspielungen (z. B. der Werke von Mendelssohn, Mozart, Brahms, Berg). Musikalische Partner wie der Pianist Alfred Brendel bereichern immer wieder das weite Repertoire, das heute schon mehr als 270 Werke von ca. 90 Komponisten umfasst.

Das Konzert wird vom Hessischen Rundfunk mitgeschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt in hr2 gesendet.