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Sechstes Konzert
No 1204 der Gesamtreihe
Dienstag, 20.03.2012, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 

Hába Quartett

Sha Katsouris, Violine
Hovhannes Mokatsian, Violine
Peter Zelienka, Viola
Arnold Ilg, Violoncello
 
 
Joseph Haydn
(1732–1809)
Streichquartett G-Dur Op.77/1 Hob.III:81
Allegro moderato
Adagio
Menuett: Presto – Trio
Finale: Presto
 
Paul Hindemith
(1895–1963)
Streichquartett C-Dur Nr. 3 op.16 (1920)
Lebhaft und sehr energisch
Sehr langsam
Finale. Äußerst lebhaft

Pause
 
Bedřich Smetana
(1824 – 1884)
Streichquartett Nr.1 e-moll "Aus meinem Leben"
Allegro vivo appassionato
Allegro moderato à la Polka
Largo sostenuto
Vivace



Das Haba Quartett

Für die Musiker des heute in Frankfurt/Main ansässigen Ensembles ist die Auseinandersetzung mit der Musik unserer Zeit immer wieder Aufgabe und Herausforderung zugleich.

Die Geschichte des Hába Quartetts erstreckt sich mittlerweile über mehr als sechzig Jahre. Im Jahre 1946 gründete der Geiger Dušan Pandula in Prag das Hába Quartett, dessen Schwerpunkt schon damals die Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten war, vor allem mit dem wichtigsten Komponisten der mikrotonalen Musik – Alois Hába, dem Namensgeber des Ensembles, der zwölf seiner siebzehn Quartette dem Hába Quartett widmete.

1968, nach der Übersiedlung Dus.an Pandulas in die BRD, löste sich das Quartett auf, wurde aber dann sechzehn Jahre später 1984 in Frankfurt wieder durch ihn, diesmal mit seinem Schüler Peter Zelienka, neu gegründet. Das Quartett versteht sich als direkter Nachfolger und Träger der langjährigen Hába Quartetttradition.

Das Hába Quartett ist aber nicht nur auf zeitgenössische Musik spezialisiert, sondern zeichnet sich durch ein alle Stilepochen umfassendes Repertoire aus, das auch selten gespielte Werke beinhaltet. Diese Vielseitigkeit wurde in einer intensiven Konzerttätigkeit im In-und Ausland, bei CD- und Rundfunkaufnahmen und durch Auftritte bei bedeutenden Festivals, u.a. in Salzburg, Graz, München, Berlin und Prag, immer wieder unter Beweis gestellt. Während einer erfolgreichen Konzertreise nach China widmete sich das Ensemble dort einer intensiven Lehrtätigkeit. Sein neuestes Projekt ist die Gesamtaufnahme der Streichquartette von Alois Hába, die demnächst erscheinen wird.