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Zweites Konzert
No 1200 der Gesamtreihe
Dienstag, 25.10.2011, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 

Henschel Quartett

Christoph Henschel, Violine
Markus Henschel, Violine
Monika Henschel, Viola
Mathias Beyer-Karlshøj, Violoncello
 
 
Joseph Haydn
(1732–1809)
Streichquartett G-Dur Op.76/1 Hob.III:75
Allegro con spirito
Adagio sostenuto
Menuett: Presto – Trio
Finale: Allegro ma non troppo
 
Erwin Schulhoff
(1894–1942)
Streichquartett Nr.1
Presto con fuoco
Allegretto con moto e con malinconia grotesca
Allegro giocoso, alla Slovacca
Andante molto sostenuto

Pause
 
Felix Mendelssohn - Bartholdy
(1809–1847)
Streichquartett Nr.6 f-moll op.80
Allegro vivace assai
Allegro assai
Adagio
Finale: Allegro molto



Das Henschel Quartett

1994 gelang es den Geschwistern Henschel, mit Mathias Beyer-Karlshøj den idealen Cellopartner zu finden. Bereits in den intensiven Studienjahren bei Felix Andrievsky, Thorleif Thedeen, Sergiu Celibidache und dem Amadeus Quartett, später bei Mitgliedern der Quartette Alban Berg und LaSalle, sahen sich die jungen Musiker mit höchsten internationalen Ansprüchen konfrontiert. 1995/96 war das Ensemble „Quartet-in-Residence“ des Tanglewood Music Festivals. 1995 gewann das Quartett bei den Internationalen Wettbewerben in Evian, Banff und Salzburg fünf Preise für die besten Interpretationen von Mozart bis zu zeitgenössischen Werken. Im Jahr darauf folgten in Osaka der Gewinn des 1. Preises und die Verleihung der Goldmedaille. Gefeierte Debüts in den wichtigsten Musikzentren sowie ein umjubelter Einspringer für das Juilliard Quartet in Londons Wigmore Hall, von der BBC live übertragen, ebneten den Weg an die internationale Spitze.

Im März 2010 hatte das Henschel Quartett die große Ehre zum ersten Mal für Papst Benedikt XVI im Vatikan und zum dritten Mal am Spanischen Hofe Palacio Real in Madrid auf den vier Stradivarius Instrumenten der Königlichen Sammlung zu musizieren.

Anlässlich der Wiedereröffnung des UNESCO Weltkulturerbes Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar hat das Henschel Quartett im Oktober 2007 Manfred Trojahns „Lettera Amorosa“ uraufgeführt.

Auch weitere Uraufführungen wiederentdeckter Werke vertraut man immer wieder dem Henschel Quartett an, wie z.B. ein neuentdecktes Streichquartett von Carl Orff (2007) und das zweite Streichquintett von Max Bruch (2008).

Zahlreiche ausgezeichnete CD-Aufnahmen runden die Erfolge des Quartetts ab, dessen Mitglieder alle auch international als Dozenten an führenden Universitäten und Musikhochschulen tätig sind. 2001 gründete sich um das Henschel Quartett der gemeinnützige Verein „Freunde des Henschel Quartetts e.V.“, der Projekte zur Nachwuchsförderung und im Bereich der Kammermusik initiiert. 2006 wurden die Mitglieder des Henschel Quartetts als erste Klassik-Künstler zu SOS-Kinderdorf e.V. Botschaftern ernannt.