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Sonderkonzert
 
Sonntag, 20.05.2012, 17.00, Thalhaus, Nerotal 18, Wiesbaden
 

Tina Teubner

Rezitation

Stephan Picard

Violine

Ben Süverkrüp

Klavier, Idee, Buch
 
Brahms und Schönberg: Werke für Violine und Klavier und ein unmöglicher Briefwechsel
 
 
> Arnold Schönberg auf der Beerdigung von Johannes Brahms
> Arnold Schönberg, Stück d-moll für Violine und Klavier (1894)
> Das ober- und das unterirdische Wien (Briefe 1–3)
> Arnold Schönberg, Phantasie für Violine mit Klavierbegeleitung Op.47 (1949)
> Neue Musik ist niemals von allem Anfang an schön! (Brief 4)
> Johannes Brahms, Scherzo c-moll WoO 2 (1853)
> Die Kunst, ohne Einfälle zu komponieren (Briefe 5–8)
> Johannes Brahms, Intermezzo es-moll op.116 Nr. 8 (1892)
> Konzentration ohne Wehleidigkeit (Brief 9)
> AntonWebern, Vier Stücke für Violine und Klavier op.7 (1910)

 

Pause

 
> Neuer Wein in alten Schläuchen (Briefe 10–13)
> Arnold Schönberg, Fragment für Violine und Klavier (1927)
> Ein Radio in der Unterwelt
> Johannes Brahms, Sonate G-Dur für Violine und Klavier op.78 (1878/79)
> Wunderlicher Alter (Briefe 17–18)
> Johannes Brahms, Ungarischer Tanz Nr.1 (Fassung von Joseph Joachim)

 


Ein Kammermusikabend mit Stephan Picard (Deutscher Musikwettbewerb, Internationaler Maria-Canals-Wettbewerb) und Ben Süverkrüp,
bereichert durch einen fiktiven Briefwechsel zwischen Arnold Schönberg und Johannes Brahms,
gelesen von der Kabarettistin Tina Teubner (Deutscher Kleinkunstpreis 2010).

Schönberg (1874–1951) hat Brahms (1833–1897) bis zu dessen Tod nicht mehr persönlich kennengelernt. Er hat sich zwar später wortreich über Brahms’ Musik ausgelassen – was er ihm aber persönlich zu sagen gehabt hätte, wissen wir nicht. Ebenso wenig wissen wir, was Brahms von jenem überaus selbstbewussten Sonderling gehalten hätte, der sich anschickte, die Musik der Zukunft zu erfinden. Eins aber scheint sicher: Hätten wir einen Einblick in die private Korrespondenz zwischen Brahms und Schönberg – wir würden sowohl Brahms’ als auch Schönbergs Musik mit anderen Ohren hören.

Ohne zu belehren und immer gewappnet mit dem für geistigen Tiefgang erforderlichen Humor, läßt diese Aufführung eine Zeit lebendig werden, von der der Schönberg-Schüler Hanns Eisler sagt: „Es ist die Musik des untergehenden Bürgertums. Aber was für ein Abendrot!“

Presse und Publikum sind sich einig: Hier wird den Zuhörern nicht nur Kammermusik auf allerhöchstem Niveau geboten, hier wird ihnen ein Blick in die Geheimnisse der Musik gewährt. „Süverkrüp und Picard musizieren in tiefem gegenseitigem Einverständnis, kosten alle Nuancen aus, legen die Seele der Werke frei.“ (WAZ)

Das Konzert findet um 17:00 statt im "Thalhaus", Nerotal 18, Wiesbaden

Einzelkarten € 20,-, Schüler und Studenten € 5,-- (nur an der Tageskasse des Thalhauses und nach Vorlage des Ausweises)
Einzelheiten des Vorverkaufs finden Sie in diesem Link.

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Drittes Konzert
No 1201 der Gesamtreihe
Dienstag, 29.11.2011, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 

Vilém Veverka

Oboe

Kateřina Englichová

Harfe
 
Les images classiques
 
Sláva Vorlová
(1894 – 1973)
Serenade für Oboe und Harfe
Allegro poco agitato
Andante cantabile
Allegretto giocoso
 
Wolfgang A. Mozart
(1756 – 1791)
Sonate e-moll KV 304
Allegro
Tempo di Menuetto
 
Bedřich Smetana (1824 – 1884)
Hanuš Trnecek (1858 – 1914)
Fantasiestück "Moldau" für Harfe Solo
 
Charles Koechlin
(1867 – 1950)
Le repos de Tityre für Oboe Solo
 
Maurice Ravel
(1875 – 1937)
Pièce en forme de Habanera
Pause
 
Isang Yun
(1917 – 1995)
Rufe für Oboe und Harfe
 
Claude Debussy
(1862 – 1918)
3 Präludien für Harfe und Oboe
Rêverie
Menuet
Prélude



Vilém Veverka

Der herausragende tschechische Oboist absolvierte das Prager Konservatorium in der Klasse von F.X. Thuri sowie die Akademie der musischen Künste in Prag. Er besuchte Kurse des bedeutenden französischen Oboisten Jean-Louis Capezzali.

Die entscheidenden Impulse für seine künstlerische Entwicklung lieferten jedoch die Tätigkeit im Gustav Mahler Jugendorchester und das anschließende Studium bei dem bekannten deutschen Oboisten Dominik Wollenweber an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, auf die ein zwei jähriges Wirken in der Orchester - Akademie der Berliner Philharmoniker (Karajan Stiftung) folgte. 2003 gewann er bei der Tokyo/SonyMusic Foundation einen der prestigeträchtigsten Oboenwettbewerbe.

Als Solist tritt Veverka mit bedeutenden tschechischen und ausländischen Orchestern auf. Er spielte zahlreiche anspruchsvolle Kompositionen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein (Bennet, Berio, Britten, Yun, Zimmermann), bei denen er auch für die tschechischen Ersturaufführungen verantwortlich zeichnete; zu diesen Werken zählt auch das Konzert "A few Minutes with an Oboist" von Marek Kopelent.

Kateřina Englichová

gehört heute zur absoluten Elite der Harfenwelt. Nach dem Abschluss am Prager Konservatorium bei Prof. Libuse Váchalová erhielt Katerina Englichová ein Fulbright-Stipendium zum Studium bei Prof. Marilyn Costella am Curtis Institut in Philadelphia. Während dieser „amerikanischen Periode“ war sie Mitglied des Philadelphia Sinfonieorchesters, wo sie unter Leitung namhafter Dirigenten wie unter anderem Sir Simon Rattle und Claudio Abbado arbeitete.

Sie erhielt bei internationalen Wettbewerben zahlreiche Auszeichnungen und konzertiert regelmäßig als Solistin und Kammermusikerin in den berühmten Konzertsälen sowie bei Festspielen in Europa, den USA und Asien. Zahlreiche Komponisten zeitgenössischer Musik wurden durch sie zu neuen Werken inspiriert.

Katerina Englichová nahm mehr als 30 CDs auf. Seit 2005 ist sie Professor in der New York University Prague, zudem gibt sie Meisterkurse in den USA, in Kanada, Hongkong, Italien und in der Tschechischen Republik.

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Sechstes Konzert
No 1204 der Gesamtreihe
Dienstag, 20.03.2012, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 

Hába Quartett

Sha Katsouris, Violine
Hovhannes Mokatsian, Violine
Peter Zelienka, Viola
Arnold Ilg, Violoncello
 
 
Joseph Haydn
(1732–1809)
Streichquartett G-Dur Op.77/1 Hob.III:81
Allegro moderato
Adagio
Menuett: Presto – Trio
Finale: Presto
 
Paul Hindemith
(1895–1963)
Streichquartett C-Dur Nr. 3 op.16 (1920)
Lebhaft und sehr energisch
Sehr langsam
Finale. Äußerst lebhaft

Pause
 
Bedřich Smetana
(1824 – 1884)
Streichquartett Nr.1 e-moll "Aus meinem Leben"
Allegro vivo appassionato
Allegro moderato à la Polka
Largo sostenuto
Vivace



Das Haba Quartett

Für die Musiker des heute in Frankfurt/Main ansässigen Ensembles ist die Auseinandersetzung mit der Musik unserer Zeit immer wieder Aufgabe und Herausforderung zugleich.

Die Geschichte des Hába Quartetts erstreckt sich mittlerweile über mehr als sechzig Jahre. Im Jahre 1946 gründete der Geiger Dušan Pandula in Prag das Hába Quartett, dessen Schwerpunkt schon damals die Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten war, vor allem mit dem wichtigsten Komponisten der mikrotonalen Musik – Alois Hába, dem Namensgeber des Ensembles, der zwölf seiner siebzehn Quartette dem Hába Quartett widmete.

1968, nach der Übersiedlung Dus.an Pandulas in die BRD, löste sich das Quartett auf, wurde aber dann sechzehn Jahre später 1984 in Frankfurt wieder durch ihn, diesmal mit seinem Schüler Peter Zelienka, neu gegründet. Das Quartett versteht sich als direkter Nachfolger und Träger der langjährigen Hába Quartetttradition.

Das Hába Quartett ist aber nicht nur auf zeitgenössische Musik spezialisiert, sondern zeichnet sich durch ein alle Stilepochen umfassendes Repertoire aus, das auch selten gespielte Werke beinhaltet. Diese Vielseitigkeit wurde in einer intensiven Konzerttätigkeit im In-und Ausland, bei CD- und Rundfunkaufnahmen und durch Auftritte bei bedeutenden Festivals, u.a. in Salzburg, Graz, München, Berlin und Prag, immer wieder unter Beweis gestellt. Während einer erfolgreichen Konzertreise nach China widmete sich das Ensemble dort einer intensiven Lehrtätigkeit. Sein neuestes Projekt ist die Gesamtaufnahme der Streichquartette von Alois Hába, die demnächst erscheinen wird.

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Konzerte 2011 2012 02

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Zweites Konzert
No 1200 der Gesamtreihe
Dienstag, 25.10.2011, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 

Henschel Quartett

Christoph Henschel, Violine
Markus Henschel, Violine
Monika Henschel, Viola
Mathias Beyer-Karlshøj, Violoncello
 
 
Joseph Haydn
(1732–1809)
Streichquartett G-Dur Op.76/1 Hob.III:75
Allegro con spirito
Adagio sostenuto
Menuett: Presto – Trio
Finale: Allegro ma non troppo
 
Erwin Schulhoff
(1894–1942)
Streichquartett Nr.1
Presto con fuoco
Allegretto con moto e con malinconia grotesca
Allegro giocoso, alla Slovacca
Andante molto sostenuto

Pause
 
Felix Mendelssohn - Bartholdy
(1809–1847)
Streichquartett Nr.6 f-moll op.80
Allegro vivace assai
Allegro assai
Adagio
Finale: Allegro molto



Das Henschel Quartett

1994 gelang es den Geschwistern Henschel, mit Mathias Beyer-Karlshøj den idealen Cellopartner zu finden. Bereits in den intensiven Studienjahren bei Felix Andrievsky, Thorleif Thedeen, Sergiu Celibidache und dem Amadeus Quartett, später bei Mitgliedern der Quartette Alban Berg und LaSalle, sahen sich die jungen Musiker mit höchsten internationalen Ansprüchen konfrontiert. 1995/96 war das Ensemble „Quartet-in-Residence“ des Tanglewood Music Festivals. 1995 gewann das Quartett bei den Internationalen Wettbewerben in Evian, Banff und Salzburg fünf Preise für die besten Interpretationen von Mozart bis zu zeitgenössischen Werken. Im Jahr darauf folgten in Osaka der Gewinn des 1. Preises und die Verleihung der Goldmedaille. Gefeierte Debüts in den wichtigsten Musikzentren sowie ein umjubelter Einspringer für das Juilliard Quartet in Londons Wigmore Hall, von der BBC live übertragen, ebneten den Weg an die internationale Spitze.

Im März 2010 hatte das Henschel Quartett die große Ehre zum ersten Mal für Papst Benedikt XVI im Vatikan und zum dritten Mal am Spanischen Hofe Palacio Real in Madrid auf den vier Stradivarius Instrumenten der Königlichen Sammlung zu musizieren.

Anlässlich der Wiedereröffnung des UNESCO Weltkulturerbes Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar hat das Henschel Quartett im Oktober 2007 Manfred Trojahns „Lettera Amorosa“ uraufgeführt.

Auch weitere Uraufführungen wiederentdeckter Werke vertraut man immer wieder dem Henschel Quartett an, wie z.B. ein neuentdecktes Streichquartett von Carl Orff (2007) und das zweite Streichquintett von Max Bruch (2008).

Zahlreiche ausgezeichnete CD-Aufnahmen runden die Erfolge des Quartetts ab, dessen Mitglieder alle auch international als Dozenten an führenden Universitäten und Musikhochschulen tätig sind. 2001 gründete sich um das Henschel Quartett der gemeinnützige Verein „Freunde des Henschel Quartetts e.V.“, der Projekte zur Nachwuchsförderung und im Bereich der Kammermusik initiiert. 2006 wurden die Mitglieder des Henschel Quartetts als erste Klassik-Künstler zu SOS-Kinderdorf e.V. Botschaftern ernannt.

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Erstes Konzert
No 1199 der Gesamtreihe
Dienstag, 11.10.2011, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 

Nicala Benedetti

Violine

Alexei Grynyuk

Klavier
 
Ludwig van Beethoven
(1770 – 1827)
Sonate für Klavier und Violine Nr.7 c-moll op.30
Allegro con brio
Adagio cantabile
Scherzo
Finale Allegro
 
Richard Strauss
(1864 – 1949)
Sonate für Violine und Klavier Es-Dur op.18
Allegro ma non troppo
Improvisation: Andante cantabile
Finale: Andante–Allegro

Pause
 
Johannes Brahms
(1833 – 1897)
Sonate für Violine und Klavier Nr.1 G-Dur op.78
Vivace ma non troppo
Adagio
Allegro molto moderato



Nicola Benedetti,

1987 in Schottland geboren, bekam ihren ersten Geigenunterricht im Alter von fünf Jahren. 1997 wurde sie an der Yehudi Menuhin School aufgenommen, wo sie bei Natascha Bojarskaja studierte. Danach setzte sie ihre Studien bei Maciej Rakowski in London fort. Zurzeit nimmt sie Unterricht bei Pavel Vernikov in Wien. Die junge Geigerin fasziniert Publikum und Kritiker gleichermaßen mit ihrer Musikalität und ihrer Ausstrahlung. Ihre Beschäftigung mit selten gespielten Stücken und Neuer Musik bringt ihr große Aufmerksamkeit. 2004 spielte sie das Violinkonzert von Szymanowski und gewann damit den BBC Young Musician of the Year 2004 - Award. Nicola Benedetti tritt mit den großen Sinfonieorchestern auf und begeistert weltweit ihr Publikum. Im September 2010 gab sie ihr Debüt bei den BBC Proms.

Die Gewinnerin des Classical BRIT Award for Young British Classic Performer des Jahres 2008 nahm vier Alben exklusiv bei Universal/Deutsche Grammophon UK auf. Nicola Benedetti spielt eine "EarlSpencer" - Stradivari (ca.1712), eine freundliche Leihgabe von Jonathan Moulds.

Alexei Grynyuk

begann das Klavierspiel im Alter von sechs Jahren und studierte am Kiewer Konservatorium unter Valery Kozlov, bevor er ein Stipendium an der Royal Academy of Music in London erhielt, wo er ein Student von Hamish Milne war.

Im Alter von dreizehn Jahren gewann er den ersten Preis beim Sergej Diaghilew All-Soviet-Union-Wettbewerb in Moskau. Es folgten zahlreiche Erfolge bei internationalen Klavierwettbewerben, vor allem erste Preise beim Vladimir Horowitz Wettbewerb in Kiew und beim Shanghai-Klavierwettbewerb in China. Gleichermaßen heimisch im klassischen und romantischen Repertoire als auch im Repertoire des 20.Jahrhunderts, wird der britisch-ukrainische Pianist Alexei Grynyuk von Kritikern hochgelobt und vom Publikum in den weltweit renommiertesten Konzerthallen bejubelt. more…

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Fünftes Konzert
No 1203 der Gesamtreihe
Dienstag, 14.02.2012, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 

Nils Mönkemeyer

Viola

Elena Nesterenko

Klavier
 
Robert Schumann
(1810 – 1856)
Adagio und Allegro As-Dur op. 70
Langsam mit innigem Ausdruck
Rasch und feurig
 
Johann Sebastian Bach
(1685 - 1750)
Sonata für Viola da Gamba und Klavier G-Dur, BWV 1027
Adagio
Allegro ma non tanto
Andante
Allegro moderato
 
Rebecca Clarke
(1868 - 1979)
Sonate für Viola und Klavier
Impetuoso: Poco agitato
Vivace
Adagio – Allegro

Pause
 
Dmitri Schostakowitsch
(1906 – 1957)
Sonate für Viola und Klavier op. 147
Moderato
Allegretto
Adagio



Nils Mönkemeyer

wurde 1978 in Bremen geboren. Bereits während seines Studiums bei Hariolf Schlichtig an der Hochschule für Musik in München entwickelte er eine intensive Konzertkarriere. 2006 erhielt er in Moskau den 1. Preis beim Internationalen Yuri Bashmet Wettbewerb, im gleichen Jahr den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, 2009 den englischen Parkhouse Award. Mönkemeyer spielte u.a. mit dem Rundfunk - Sinfonieorchester Berlin, den Moskow Soloists unter der Leitung von Yuri Bashmet sowie mit dem Russischen Nationalorchester. Nils Mönkemeyer ist Gast auf internationalen Festivals und Konzertpodien. Er tritt weltweit mit verschiedenen Kammermusikpartnern auf.

Sony BMG Classical nahm den Bratscher unter Exclusiv-Vertrag und veröffentlichte bislang 4 CDs. Für seine Einspielung von „Weichet nur, betrübte Schatten“ mit den Dresdner Kapellsolisten wurde Nils Mönkemeyer mit dem ECHO Klassik 2010 ausgezeichnet. Nils Mönkemeyer spielt eine Bratsche aus der Werkstatt des Münchner Geigenbauers Peter Erben.

Elena Nesterenko

wurde von 1989 – 1995 am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium von Eugeni Mogilewski und Elena Richter ausgebildet. Studienaufenthalte in Europa brachten die in Moskau geborene Pianistin nach Groningen/Holland und München. Sie absolvierte die Meisterklasse von Gerhard Oppitz. Ihre herausragende künstlerische Persönlichkeit bewies Elena Nesterenko schon frühzeitig mit der erfolgreichen Teilnahme an verschiedenen internationalen Klavierwettbewerben und der steten Präsenz bei internationalen Musikfestivals. Seit ihrem Debüt 2000/2001 im Berliner Konzerthaus ist Elena Nesterenko sowohl als geschätzte Solistin als auch in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen auf den Konzertbühnen Europas präsent.

Es liegen Rundfunkaufnahmen sowie 3 CDs vor. Seit 2010 organisiert und leitet sie das Internationale Musikfestival "Klassik am Regen". Die Konzerte mit Nils Mönkemeyer sowie mit dem Minguet Quartett wurden von der Fachpresse als Sternstunden der Kammermusik bezeichnet.

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Viertes Konzert
No 1202 der Gesamtreihe
Dienstag, 24.01.2012, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 

Konrad Jarnot

Bariton

Hartmut Höll

Klavier
 
Robert Schumann
(1810 – 1856)
Liederkreis op. 24
 
Franz Schubert
(1797 – 1828)
Sechs Heinrich Heine Lieder aus "Schwanengesang" D 957
Der Atlas – Ihr Bild –
Das Fischermädchen – Die Stadt –
Am Meer – Der Doppelgänger

Pause
 
Robert Schumann
(1810 – 1856)
"Dichterliebe" op. 48



Konrad Jarnot

1972 in Brighton, England geboren, gehört zu den gefragtesten Sängern der neuen Generation. Er studierte Gesang bei Prof. Rudolf Piernay und Dietrich Fischer-Dieskau und nahm an Meisterkursen in der Londoner Wigmore Hall und an der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart sowie der Stuttgarter Bachakademie unter Helmuth Rilling teil. 2000 gewann er den 1. Preis beim ARD Musikwettbewerb in München und tritt seitdem weltweit in allen wichtigen Konzertsälen und Opernhäusern auf.

Regelmäßig ist er bei bedeutenden Festivals im In- und Ausland zu Gast und arbeitet mit großen Dirigenten, Pianisten, Schauspielern, Orchestern und Chören zusammen. Er zählt international zu den führenden Interpreten des Liedgesang, dem seine besondere Liebe gilt. Zahlreiche Rundfunkmitschnitte, Fernsehproduktionen und preisgekrönte CDs dokumentieren seine Ausnahmestellung.

Konrad Jarnot ist Professor an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf,internationaler Wettbewerbsjuror und gibt weltweit Meisterkurse.

Hartmut Höll

wurde 1952 in Heilbronn geboren und studierte als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes bei Paul Buck, Konrad Richter und Leonard Hokanson. Im Liedduo mit Mitsuko Shirai setzt der Pianist bereits seit 1976 hohe Maßstäbe der Liedinterpretation. Vielgerühmt ist seine Zusammenarbeit mit dem Bariton Dietrich Fischer-Dieskau, dessen ständiger Partner er von 1982–1992 war. Weitere Sängerpartner waren und sind u.a. René Fleming, Konrad Jarnot und Christoph Prégardien. In der Kammermusik ist er der Bratschistin TabeaZimmermann seit vielen Jahren eng verbunden. Es liegen rund 60 CD-Produktionen von ihm vor, viele davon international ausgezeichnet.

Hartmut Höll ist Professor an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und gibt Meisterklassen für Lied im In- und Ausland. Gemeinsam mit Mitsuko Shirai wurde er 1993 vom Louvre Paris mit der „Carteblanche“ sowie 1997 mit dem ABC International Music Award ausgezeichnet.

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Sechstes Konzert
No 1180 der Gesamtreihe
Dienstag, 22. April 2008, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 

Kapralova Quartett

Rita Cepurcenko, Violine
  Simona Hurníková, Violine
  Svetlana Jahodová, Viola
  Margit Klepácová, Violoncello

Vladimir Bukac

Viola
   
Josef Suk Meditation op. 35 a (1914)
(1874-1935) über den altböhmischen «Sankt-Wenzel»-Choral
   
Ludwig v. Beethoven Streichquintett Nr. 2 C-Dur op. 29
(1770-1827) Allegro moderato
  Adagio molto espressivo
  Scherzo: Allegro
  Presto
   
Pause
   
Antonin Dvorak Streichquintett Es-Dur op. 97
(1841-1904) Allegro ma non tanto
  Allegro vivo
  Larghetto
  Allegro giusto




Kapralova Quartett

Das Streichquartett wurde 1993 unter dem Namen Venus Quartett gegründet. 2001 wurde es nach einer Einigung mit der in Kanada ansässigen «Kapralova Gesellschaft», in Kapralova Quartett umbenannt – in Anlehnung an die bekannte tschechische Komponistin Víteslava Kapralova (1915-1940). Führende Persönlichkeit des Quartetts ist Rita Cepurcenko, die in Leningrad bei dem gefeierten Boris Gutinov studierte und als erste Geige im Rimsky-Korsakow Quartett spielte,dann für die Leningrader Philharmonie. 1995 wurde sie als erste Frau Konzertmeisterin des
Prager Symphonie Orchesters.

Der charakteristische Klang und die Interpretation des Kapralova Quartetts ist auch ein Resultat einer sehr glücklichen Vereinigung zweier Schulen:der international anerkannten russischen Streicherschule und der tschechischen Quartett-Tradition, auf welche sich das Ensemble während seiner Studien mit Bretislav Novotny´, dem ersten Geiger des bekannten Prag Quartetts, bewusst konzentrierte. Zur Zeit gehört das Kapralova Quartett zu den besten tschechischen Ensembles,es spielt nicht nur in der Heimat – dort in den bedeutendsten Konzertsälen Prags und anderer Städte – sondern auch regelmäßig und häufig in ganz Europa.

Das Ensemble ist eines der wenigen Quartette, dessen Repertoire alle Quartette von Alfred Schnittke und Igor Strawinsky einschließt. Es nahm mit sehr großem Erfolg am «Internationalen Prager Frühling 2002» teil. Sowohl die Presse als auch das Publikum waren begeistert.

Vladimír Bukac

ist seit 1993 Bratschist des Talich Quartetts in Prag, das regelmäßig in ganz Europa, Japan und Amerika konzertiert (u.a. Carnegie Hall New York,Wigmore Hall London, Herkules Saal München). Außer der Tätigkeit im Streichquartett gibt er Solokonzerte mit Klavier, als Solist mit Orchestern oder mit anderen Kammerensembles in Europa, Japan und Israel. Besonderen Erfolg hatte sein Konzertauftritt für BBC International Recital 2005 in England,der live in 60 Länder übertragen wurde. Sein reiches Repertoire schließt Werke verschiedener Stilepochen ein.

 Seit Oktober 2002 hat er eine Professur für Bratsche an der Hochschule für Musik «Carl Maria von Weber» in Dresden inne und gibt regelmäßig Meisterkurse sowohl in Tschechien als auch im Ausland. Bukacˇ spielt eine wertvolle italienische Bratsche von Santini Lavazza aus dem Jahr 1720.

 

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Fünftes Konzert
No 1179 der Gesamtreihe
Dienstag, 26.02.2008, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 

Aperto Piano Quartett

Frank Immo Zichner, Klavier
  Gernot Süßmuth, Violine
  Stefan Fehlandt, Viola
  Hans Jakob Eschenburg, Violoncello
   
Wolfgang Amadeus Mozart Klavierquartett Es-Dur KV 493 (1786)
(1756-1791) Allegro
  Larghetto
  Allegretto
   
Christian Jost Klavierquartett Nr. 3 (2008)
(geb. 1963) Uraufführung
   
Pause
   
Johannes Brahms Klavierquartett A-Dur op. 26 (1861-62)
(1833-1897) Allegro non troppo
  Poco Adagio
  Scherzo. Poco Allegro
  Finale. Allegro




Aperto Piano Quartett

Das sind Kammermusiker, die bereits auf ein erstaunliches künstlerisches Schaffen zurückblicken können: Gernot Süßmuth und Hans-Jakob Eschenburg sind die Gründungsmitglieder des Petersen-Quartetts, in dem sie fast 20 Jahre musizierten und die Kammermusikwelt begeisterten. Der Bratschist Stefan Fehlandt kam hinzu, der seiner Kammermusikleidenschaft u. a. im Vogler-Quartett nachgeht. Mit Frank-Immo Zichner, der mit dem Vogler-, Petersen- und Leipziger Streichquartett musizierte und auch als Solopianist Karriere machte, ist das Aperto Piano Quartett zu einem großartigen Ensemble geworden, das sich durch «kultivierte Klanglichkeit und sensibles Zusammenspiel» (J.Wormsbächer, FAZ ) auszeichnet. Durch das faszinierende Spektrum der Kompositionen für Kammermusik einerseits und durch die Erfahrungen als Kammermusikinterpreten andererseits konzertiert das Quartett seit Jahren auf den bedeutendsten Podien der Welt, darunter Carnegie Hall New York, Concertgebouw Amsterdam, Gewandhaus Leipzig, Suntory Hall Tokio.

Ihre Ausbildung erhielten die Musiker an der Berliner Hochschule für Musik «Hanns Eisler». Wichtige Förderer wurden zudem Menahem Pressler (Beaux Arts Trio), György Kurtág und Norbert Brainin (Amadeus Quartett). Zum breiten Repertoire des Aperto Piano Quartetts gehören heute alle Klavierquartette von Mozart, Beethoven, Brahms, Schumann, Fauré (als CD erschienen auf dem Label des Hessischen Rundfunks hr-musik.de) und Reger sowie auch Kompositionen von Mahler, Schnittke und zeitgenössischen Komponisten.

Christian Jost

1963 in Trier geb., studierte von 1983 bis 1989 in Köln und San Francisco Komposition, Werkanalyse und Dirigieren. Aufsehen erregte Jost erstmals 1992 mit Magma, einem Auftragswerk des Orchesters des Staatstheaters Darmstadt. In den folgenden Jahren, begleitet durch Förderungen und Auszeichnungen, entwickelte Jost sich zu einem der meist gefragten Künstler seiner Generation, er erhielt Kompositionsaufträge namhafter Orchester aus aller Welt. Heute lebt Jost als freischaffender Komponist in Berlin.


Das Konzert wird vom Hessischen Rundfunk mitgeschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt in hr2 gesendet.

 

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Viertes Konzert
No 1178 der Gesamtreihe
Dienstag, 29.01.2008, 20.00, Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
 

Trio Mönkemeyer - Zurl - Rimmer

Nils Mönkemeyer, Viola
  Johannes Zurl, Klarinette
  Nicholas Rimmer, Klavier
 
 BAKJK Bundesauswahl Junger Künstler
   
Carl Reinecke Trio A-Dur op. 264
(1824-1910) Moderato
  Intermezzo
  Legende
  Finale
   
Johannes Brahms Sonate f-Moll für Viola und Klavier op. 120/ 1
(1833-1897) Allegro appassionato

 

Andante un poco adagio
  Allegretto grazioso
  Vivace
   
Pause
   
Johannes Brahms Sonate Es-Dur für Klarinette und Klavier op. 120/ 2
(1833-1897) Allegro amabile
  Allegro appassionato
  Andante con moto - Allegro
   
Wolfgang Amadeus Mozart Trio Es-Dur KV 498
(1756-1791)  «Kegelstatt-Trio»

 

Andante
  Menuett
  Allegretto




Nils Mönkemeyer

erhielt seine Ausbildung bei Christian Pohl in Hannover, Hariolf Schlichtig in München und Veronika Hagen in Salzburg. Er ist inzwischen vielfach ausgezeichnet und Stipendiat mehrerer Stiftungen, z. B. Stiftung Villa Musica. Den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs erhielt er 2006, es erfolgte die Aufnahme in die 51. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Seine Auftritte führen ihn zu den bekannten Festspielen, z. B. Rheingauer Musikfestival, als Solist konzertiert er mit großen Orchestern und Künstlern, z.B. Henschel-Quartett, Julia Fischer. Seit 2006 hat er einen Lehrauftrag am Konservatorium in Madrid inne.

Johannes Zurl

1979 geb. in Landshut, studierte ab 1995 als Jungstudent bei Gerd Starke in München, ab 1999 bei Karl Leister an der Berliner Musikhochschule «Hanns Eisler», ab 2002 bei Karl Heinz Steffens. Preise und Stipendien säumen auch Zurls musikalische Laufbahn, z.B.wurde er 2006 Finalist und Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs, es erfolgte die Aufnahme in die 51. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Als Soloklarinettist konzertiert Zurl mit großen in- und ausländischen Orchestern (Berliner Philharmoniker,WDR-Rundfunkorchester), als Kammermusiker arbeitet er mit bekannten Künstlern (Ruth Ziesak, Johannes Moser) und bereist namhafte Festspiele.

Nicholas Rimmer

1981 geb. in Wigan/ England, studierte als Jungstudent am Royal Northern College of Music bei John Wilson, anschließend am Clare College Cambridge. Seit 2003 studiert er in Hannover bei Christopher Oakden, außerdem bei Justus Zeyen und Jan Philip Schulze,ab Oktober 2006 zusätzlich bei Wolfram Rieger an der Berliner Hochschule für Musik «Hanns Eisler».Rimmer war Preisträger bei BBC Young Musicians 2000 und empfing mehrere Förderpreise des Musicians´ Benevolent Fund. 2006 wurde er Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs und in die 51. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Rimmer besuchte zahlreiche Meisterkurse, z.B. bei Vladimir Ashkenazy und Irwin Gage.Wichtige musikalische Impulse erhielt er auch u. a. von Philip Langridge und Hatto Beyerle. Rimmer ist Mitglied des Leibniz Klaviertrios,das 2006 für die Teilnahme an der European Chamber Music Academy nominiert wurde und das beim 13. Johannes Brahms Wettbewerb mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde.

 
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