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Zweites Konzert
Nr. 1230 der Gesamtreihe


Sonntag, 30.10.2016, 17.00,
Herzog-Friedrich-August-Saal, Friedrichstraße 22, Wiesbaden

 

Caroline Melzer

Sopran

Erika Le Roux

Klavier
 
Clara Schumann
(1819–1896)
3 Lieder aus op. 12
Er ist gekommen in Sturm und Regen
Warum willst Du andre fragen
Liebst Du um Schönheit
 
Hugo Wolf
(1860–1903)
Mignon I
(Heiß' mich nicht reden)
Mignon II
(Nur wer die Sehnsucht kennt)
Mignon III
(So laßt mich scheinen)
 
Johannes Brahms
(1833–1897)
Sommerabend (op. 85,1)
Mondenschein (op. 85,2)
Gang zum Liebchen (op. 48,1)
Komm bald (op. 97,5)
Dein blaues Auge (op. 59,8)
Schwermut (op. 58,5) Auf dem Kirchhofe
Der Tod das ist die kühle Nacht (op. 96,1)

Pause

 
Robert Schumann
(1810–1856)
Dichterliebe op. 48

 

Caroline Melzer
aus Kronberg i.Ts. studierte Gesang und Liedgestaltung bei Rudolf Piernay, Vera Scherr, Ulrich Eisenlohr und Irwin Gage. Erste große Partien sang sie während ihres Studiums. Ihr erstes Festengagement führte sie 2007 an die Komische Oper Berlin mit Partien und Titelrollen in Werken von Mozart bis Lehar sowie als Cordelia in Reimanns „Lear“ (Hans Neuenfels). Sie gastierte bei der Ruhrtriennale und als Erste Dame an der Staatsoper Berlin. Seit 2010 ist sie festes Ensemblemitglied an der Volksoper Wien. Sie sang die Rusalka, die „Verkaufte Braut“ und die Sieglinde im „Ring“ an einem Abend (Fassung von Loriot). 2015 gastierte sie beim Savonlinna Opera Festival und gibt 2016 ihr Japandebut in Tokyo.

Caroline Melzers besondere Liebe gilt dem Lied. Zahlreiche Liederabende führten sie durch Deutschland, nach Spanien, Belgien, Österreich und in die Schweiz. Aribert Reimann schrieb für ihre Stimme mehrere Liedzyklen, sie arbeitete mit dem Ensemble Intercontemporain und sang zahlreiche Uraufführungen. Gemeinsam mit der Geigerin Nurit Stark entstand 2013 aus den Kafka-Fragmenten von György Kurtág eine Video - installation, die vom Deutschlandfunk produziert und als CD erschien.

Als Konzertsängerin trat Caroline Melzer in Berlin, Würzburg, Bad Urach, Kissingen, Toblach, weiteren Konzerthäusern in ganz Europa und beim Rheingau-Musikfestival auf. Sie arbeitete mit Helmuth Rilling, Christoph Poppen, Konrad Junghänel, Patrick Lange, François Xavier Roth, Alfred Eschwé, Jac van Steen, Frieder Bernius, Michael Sanderling und wirkte bei zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen mit.

Erika Le Roux
ist Preisträgerin der Internationalen Klavierwettbewerbe in Pretoria und Montevideo und entwickelte sich zu einer der führenden Pianisten Südafrikas. 2002 gewann sie den von der Unesco vergebenen Grand Prix Pan - africain. Seit einigen Jahren lebt sie in Deutschland und arbeitet als ebenso gesuchte wie engagierte Pianistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin, die über ein immenses Repertoire verfügt und dieses ständig erweitert. Sie konzertierte u.a. auf den Festivals in Schleswig-Holstein, im Rheingau sowie bei Rhein Vokal, den Wiesbadener Maifestspielen, der Kammermusik in Wiesbaden und bei Villa Musica. Seit 2006 leitet sie die Konzertreihe „St. Augustine’s Music“ in Wiesbaden. Erika Le Roux dirigierte mehrere Opern und Oratorien, darunter Carmen, The Telephone (Menotti), Amahl and the Night Visitors (Menotti) sowie Brundibar (Hans Krasa) Messias (Händel) und Petite Messe Solennelle (Rossini).