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15.03.2005


Sechstes Konzert

Trio Thetys

15.03.2005



Louise Farrenc 1804-1875)
                            Trio Es-Dur op. 44 für Klarinette, Violoncello und Klavier (1856)
                                Andante – Allegro moderato
                                Adagio
                                Minuetto. Allegro
                                Finale. Allegro
Claude Debussy (1862-1918)
                             Première Rhapsodie für Klarinette und Klavier (1909-1910)
Claude Debussy (1862-1918)
                             Sonate d-Moll für Violoncello und Klavier (1915)
                                 Prologue
                                 Sérénade
                                 Final
Vincent d’Indy (1851-1931)
                            Trio B-Dur op. 29 für Klarinette, Violoncello und Klavier (1887)
                                Ouverture. Modéré
                                Divertissement.Vif et animé
                                Chant élégiaque. Lent
                                Final. Animé


Trio Thetys

„Lieben Sie Brahms?“
Ganz bestimmt.

Muss man in dieser Besetzung ein Trio gründen?
Nicht unbedingt. Es gibt nur wenige feste Gruppen, die sich aus diesen Instrumenten zusammensetzen, aber umso mehr Solisten, die sich verbinden, um die wunderbaren und berühmten Kompositionen für diese Besetzung zu spielen. Im Grunde hat das bei uns ganz ähnlich begonnen. Jeder hat seit Jahren eine ausgewachsene Karriere als Solist und Kammermusiker. Als sich so erstmals unsere musikalischen Wege kreuzten,war das für jeden von uns eines jener Erlebnisse, die man nicht vergisst und nicht Vergangenheit sein lassen will und kann:2001 gründeten wir dann das Trio Thetys und in dem Jahr darauf intensivierten wir unser Zusammenspiel in gemeinsamen Konzerten.Wenn man in einer festen Besetzung zusammenspielt, hat man besondere künstlerische Ziele. Ob nun in spannungsvollem Kontrast oder harmonisch aufeinander abgestimmt – es geht darum,mehr als nur die Summe aller Einzelteile zu sein.

Ist das Repertoire nicht begrenzt in so einer Besetzung: Klavier, Klarinette und Violoncello?
Ein Grund,aus dem es wenige feste Ensembles wie das Trio Thetys gibt, mag der sein,dass auf den ersten Blick die Literatur für diese Besetzung nicht besonders umfangreich zu sein scheint.Aber der Schein trügt.Von der Romantik bis in unsere Gegenwart gibt es äußerst reizvolle und anspruchsvolle Werke für diese Besetzung. Dass immer wieder dieselben Komponisten gespielt werden,liegt sicher an der allzu verbreiteten Gewohnheit,lieber auf Vertrautes zu bauen. Man muss bedenken, dass unser heutiges Musikleben nicht nur die Aufgabe hat, Museum zu sein, sondern dass auch die Herausforderung besteht, musikalisches Neuland zu entdecken. Neben den beiden Altmeistern (Beethoven und Brahms) gibt es herrliche Werke von Zemlinsky, D’Indy, Frühling, Bruch, Cerha, Lachenmann, Jarrell und viele mehr.

Gibt es für Sie ein ideales Publikum?

Ja, eines, das offen für neue Hörerfahrungen ist. Es wäre darüber hinaus sehr zu wünschen,dass mehr junge Menschen sich für diese Musik interessieren und in die Konzerte kommen.Denn bei aller Aufnahmetechnik und CD-Vermarktung bleibt das Live-Konzert (im besten wörtlichen Sinne) ein einmaliges Erlebnis. Gerade junge Menschen sollten dafür offen sein.Es wäre schön,wenn es gelingt,sie für unsere Konzerte zu interessieren und für unsere Musik zu begeistern.

Das Konzert wird vom Hessischen Rundfunk live in hr-klassik übertragen. Es wird außerdem mitgeschnitten und in hr-klassik sowie hr2 gesendet. (Termine werden noch bekannt gegeben). Empfangsfrequenzen wie beim zweiten Konzert