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05.10.2004

02.11.2004

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15.03.2005


Zweites Konzert

Henschel Quartett

02.11.2004



Joseph Haydn Nr. 2, Hob. III, 38 (1732-1809)
                            Streichquartett Es-Dur op.33 „Der Scherz“ (1781)
                                 Allegro moderato
                                 Scherzo
                                 Largo e sostenuto
                                 Finale
Karol Szymanowski (1882-1937)
                             Streichquartett Nr. 2op. 56 (1927)
                                 Moderato dolce e tranquillo
                                 Vivace scherzando
                                 Lento
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
                            Streichquartett cis-Moll op.131 (1826)
                                Adagio ma non troppo e molto espressivo
                                Allegro molto vivace
                                Allegro moderato
                                Andante ma non troppo e molto cantabile
                                Presto
                                Adagio quasi un poco andante
                                Allegro


Henschel Quartet


Nach einem ausverkauften Konzert in Londons berühmter Wigmore Hall schreibt die „Strad“ im März 2002: „...ein Höhepunkt des Konzertjahres. Vorgetragen mit einem Brio und Wagemut, den andere Quartette kaum einmal aufbringen, war das Spiel der Henschels ebenso dicht an der Vollendung wie über jeden Zweifel erhaben. Magisch!“. Auch die FAZ beschrieb den jüngsten Auftritt des Quartetts beim Rheingau Musik Festival als „Sternstunde der Kammermusik“.

1994 gelang es den Geschwistern Henschel, mit Mathias Beyer-Karlshoj den idealen Cellopartner zu finden. Ein Jahr später gewann das Quartett bei den Internationalen Wettbewerben in Evian, Banff und Salzburg gleich fünf Preise für die besten Interpretationen von Mozart bis hin zu zeitgenössischen Werken. 1996 folgte in Osaka der Gewinn des 1. Preises und die Verleihung der Goldmedaille. Gefeierte Debüts in den wichtigsten Musikzentren sowie ein umjubelter Einspringer für das Juilliard Quartet in Londons Wigmore Hall, von der BBC live übertragen, ebneten den Weg „in die 1. Liga der international führenden Quartettformationen“ (WAZ). Berühmte Podien wie Proms Concerts in London, Schubertiade Feldkirch, Kuhmo/ Finnland, Rheingau Musik Festival, Schwetzinger Festspiele, Kissinger Sommer oder jüngst Münchner Herkulessaal, Gemäldegalerie Dresden, Kopenhagener Tivoli (Zyklus aller Beethoven-Quartette an sechs Abenden) oder das Grand Theatre Toulouse finden sich im Kalender des Henschel Quartetts. Auch nach Japan führten bereits neun (!) Konzertreisen. Und im März 2003 machte das Henschel Quartett eine dreiwöchige Australien-Tournee, der prompt ein Reengagement für 2004 folgte.

Das Henschel Quartett konzertierte u. a. mit Radovan Vlatkovic, Sharon Kam, Eduard Brunner, Alfredo Perl und Magdalena Kozena. Unter den vielen Einspielungen des Ensembles erhielt die CD mit Mendelssohns Streichquartetten op. 44/ 1 und 2 den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Große Beachtung fand auch die Ginastera-CD (von „Gramophone“ ausgezeichnet), vor allem aber die 2003 und 2004 erschienenen Mendelssohn-CDs (op.12, 13,44/ 3 und 80), die weltweit Lobeshymnen ernten. Soeben erschien zudem
bei der Deutschen Grammophon Respighis „Il Tramonto“ sowie Schulhoff-Werke mit der Sopranistin Magdalena Kozena.